joschi von sárközy

Joschi von Sárközy

Jahrgang 1967

Autor

Sprecher

Musiker

Musikanthropologe

Therapeut physikalische Therapie

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

So ging es los und weiter.

Schon als Jugendlicher ein Vielleser und Schreiber.

Von satirischen Texten für Zeitungen und Kollegen aus dem Kabarett bis hin zu Geschichten aus dem Alltag.

Musik machen begleitete den Weg seit seinem siebten Lebensjahr. Besonders Klassik- und Volksmusik.

Schreiben, Musik und das Spielen auf der Bühne wurde immer mehr zum Lebensgefühl und Inhalt.

Er lernte richtig Musik spielen und wie man Texte professionell spricht.

Sein Talent aus Sprachvarianten kamen hier voll zum Tragen.

Das Bücherschreiben war jetzt eine logische Folge seines Schaffens.

Er schreibt humoristische Bücher für Erwachsene und Kinderbücher, die den Kindern ein Lächeln und oft ein Lachen ins Gesicht zaubern.

Seine Lesungen sind eine "ErlebnisLeseReisen" durch die Welt der Literatur.

Die Zuhörer können innerhalb von wenigen Sätzen nicht nur in den Text eintauchen, sondern auch jede gelesene Figur "irgendwie" hautnah fühlen.

Das sind keine Lesungen, wie man sie oft kennt, nein es ist Kino für den Kopf mit allen Sinnen.

Mit Kollegen zusammen, macht er gerne Hörabenteuer, die musikalisch begleitet werden können.

Sein neuestes Projekt sind die "KinderHospizLeserInnen".

Hier arbeitet er mit Kollegen aus Schauspiel und der Kulturszene zusammen und zaubert in Kinderkrankenhäuser, Kinderhospizen und anderen ähnlichen Einrichtungen, kranken Kindern ein Lachen in ihre traurige Welt.


Bücher-Texte-Hörspiele


Presse zu den Lesungen.



Schreiben ist die einfachste Form sich den Psychiater zu ersparen.

Ein Motto, dass ich mir sehr zu Herzen nehme und deshalb schreibe ich Bücher, Texte und Hörspiele.

Man kann das Zeug sogar käuflich erwerben und sich Zuhause dann in Ruhe antun oder man kann sich es sich von mir vorlesen lassen...

also wer das dann möchte.

 

Hier ein kleines Textbeispiel aus dem Buch "Wie´s Leben spielt, spielts mit" 2016

 

 

 

Verschwiegener Menschenfreund.

 

 

 

Eigentlich ist heute ein schöner Tag. Ein Tag an dem man im Grunde nach gar nichts zum meckern hätte. Im Grunde nach. Aber was ist schon im Grunde? Ein Ausspruch, den man eigentlich gleich vergessen kann, denn eigentlich gibt’s den ja gar nicht. Den Grunde. Man würd ja eher sagen: Grund. Aber doch nicht, im Grunde. Also, bei uns würde man das nicht sagen, weil die meisten Menschen gar nicht wissen, was im Grunde heißt. Die meisten tun sich ja schon schwer mit den ganz normalen Worten. Also, den Worten, die man so schon gebraucht. Im Alltag. Im Hausgebrauch. Ohne dass auch noch im Grunde vorkommt. Denn wer kennt sich schon mit dem Grunde aus? Das frag ich sie. Im Grunde kennt sich da kein Mensch mit aus. Mit dem Grunde. Auskennen tun sich die meisten sowieso mit kaum etwas. Also, mit den Dingen, die um uns rum so passieren.

 

Neulich hab ich ein Gespräch mitbekommen. Nicht dass Sie jetzt denken ich lausch bei andern zu, aber die haben sich dermaßen laut unterhalten, also meistens in dem Gespräch, dass ich gar nicht weghören konnte. Wobei ich am Anfang weniger verstanden hab und mich dann etwas näher an den Nachbartisch gesetzt hab, damit ich auch alles etwas besser hören konnte….

 

...Da bin schon anders. Ich erzähl das maximal dem Toni oder meinem Nachbarn, dem Herrn Oberinspektor Schwachleitner. Der ist bei der Polizei und deswegen schon alleine eine Person des Vertrauens. Und der hat mir noch nie eine Geschichte erzählt, so verschwiegen ist der. Auch wenn ich ihn mal versuch auszufragen, was er denn so erlebt in seinem Beruf, sagt er immer, dass das Amtsgeheimnisse sind und er darf das keinem erzählen. So verschwiegen ist der. Meistens. Manchmal, wenn wir dann Abends zusammensitzen, dann erzählt er halt so kleine Geschichten. Wie er halt mal wieder jemanden aus der Nachbarschaft in seinem Polizeicomputer überprüft hat, weil der ständig auf seinem Parkplatz vor dem Haus steht. Und da steht dann schon drin in einem solchen Computer, was der so alles an Strafen bekommen hat im Straßenverkehr und so. Also, interessant ist das schon. Aber der Herr Schwachleitner erzählt das nicht so oft. Mich hat er schon mal gecheckt, wie er es nennt. Aber da hat er dann erzählt, dass bei mir nur drin steht, dass ich mal einer jungen Frau zu nahe gekommen sei. Wobei das gar nicht stimmt, denn die blöde Strutzn hat sich bloß aufgeregt, weil ich auf der Parkbank nicht alles verstanden hab, was sie da in ihr Schmartfon gesprochen hat und ein bisserl näher gerückt bin. Da muss man sich doch nicht aufregen und gleich die Polizei anrufen. Außerdem hab ich eh nicht alles verstanden, weil sie so leise gesprochen hat.

 

Sie ist auf der Bank immer weiter weggerückt und ich bin halt etwas hinterher gerutscht. Da ist doch nichts dabei. Wo ich doch ein Menschenfreund bin….“

 


die Kulturkammer.

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